Fehlersuche
Stromkreis für Stromkreis eingrenzen, bis der tatsächliche Auslöser feststeht.
„Die Sicherung fliegt schon wieder raus” oder „der FI lässt sich nicht mehr einschalten” — das hören wir am Telefon fast täglich. Was wirklich ausgelöst hat und warum, klären wir gezielt, bevor irgendetwas pauschal getauscht wird.
Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung — der weitere Ablauf wird vorab persönlich besprochen.
Wird die Sicherung im Verteiler warm, riecht es verschmort oder kokelt es sichtbar: betroffenen Stromkreis oder Hauptschalter stromlos schalten, nichts mehr berĂĽhren und nicht erneut hochschalten. Bei sichtbarem Feuer oder Rauch zuerst die Feuerwehr 112, danach uns.
Beide sitzen im selben Verteiler und lösen ähnlich aus — die Ursache dahinter ist aber unterschiedlich. Diese Anzeichen ordnen wir am Telefon zuerst grob ein, die genaue Prüfung folgt vor Ort.
Meist Überlastung des Stromkreises. Löst sie sofort wieder aus, sobald Sie sie hochschalten, steht ein Kurzschluss im Verdacht.
Ein möglicher Hinweis auf einen defekten Automaten oder eine Schmorstelle — hier nicht weiter probieren, siehe Sicherheitshinweis oben.
Häufig Feuchtigkeit, alternde Isolierung oder mehrere kleine Ableitströme, die sich addieren — zum Beispiel an einer Steckdose im Feuchtraum.
Dann bleibt oft der gesamte betroffene Bereich ohne Strom. Ist wirklich das ganze Haus dunkel, lesen Sie auf der Seite Stromausfall in Bremen weiter, welche Schritte zuerst zählen.
Beide sitzen im Verteiler, beide lösen bei einem Fehler aus — aber aus völlig unterschiedlichen Gründen.
Fachlich Fehlerstrom-Schutzschalter. Er löst aus, sobald Strom über einen ungewollten Weg abfließt — etwa durch ein defektes Gerät oder Feuchtigkeit — und trennt die Anlage, bevor ein Mensch zu Schaden kommt.
Fachlich Leitungsschutzschalter. Er löst aus, wenn zu viel Strom fließt — bei Überlastung durch zu viele Verbraucher oder bei einem Kurzschluss — und verhindert, dass die Leitung überhitzt.
Vom ersten Eingrenzen des Fehlers bis zum Protokoll — vier Schritte, die je nach Befund einzeln oder zusammen anfallen.
Stromkreis für Stromkreis eingrenzen, bis der tatsächliche Auslöser feststeht.
Ein verschlissenes oder beschädigtes Bauteil ersetzen wir gegen ein normgerechtes neues.
Wo bislang kein FI verbaut ist, rĂĽsten wir den betroffenen Stromkreis normgerecht nach.
Auf Wunsch dokumentieren wir Messung und Ergebnis schriftlich.
Ein kompletter Tausch des gesamten Zählerschranks oder der Verteilung ist ein eigener Auftrag — mehr dazu auf der Seite Zählerschrank & Verteiler.
Große oder verdächtige Geräte vom betroffenen Stromkreis nehmen, um die Fehlersuche einzugrenzen.
Kreis für Kreis prüfen, welcher Bereich tatsächlich betroffen ist.
Mit dem Messgerät den genauen Fehler feststellen, statt zu raten.
FI oder LS gezielt ersetzen oder, wo nötig, normgerecht nachrüsten.
Eine einzelne ausgelöste Sicherung nach einer Überlastung ist meist unkritisch. Wiederholtes Auslösen, ein warmes Bauteil oder Geruch sind ein anderer Fall — das klären wir gezielt, bevor wir einen Termin vereinbaren.
Ob ein einzelner Austausch reicht oder eine Nachrüstung sinnvoll ist, hängt vom Einzelfall ab. Das besprechen wir kostenlos und unverbindlich, bevor irgendetwas beauftragt wird — mehr zu unserer Haltung dazu auf der Seite Was ein Anruf bei uns kostet.
Kostenlos anrufen0176 42876194
Eine unveränderte Altanlage genießt in aller Regel Bestandsschutz — niemand muss eine funktionierende, aber ältere Installation von sich aus austauschen. Anders bei einer wesentlichen Änderung, etwa einer Badsanierung: Dann greifen die aktuellen Vorgaben der DIN VDE 0100-410, und der betroffene Stromkreis braucht einen FI.
Arbeiten am Verteiler — der Austausch von FI oder LS, jede Nachrüstung — sind nach NAV §13 Elektrofachkraft-Pflicht. Diese Grenze ist unser Maßstab, keine Kulanzfrage.
AusfĂĽhrung nach den geltenden DIN-VDE-Normen, auf Wunsch mit schriftlichem PrĂĽfprotokoll.
In den gründerzeitlich geprägten Quartieren steht die Elektrik besonders häufig noch auf dem Stand der ursprünglichen Installation — mit alter Isolierung und häufig ganz ohne FI-Schutzschalter für die Steckdosenstromkreise.
Auch in einem jüngeren Gebäude lohnt der Blick in den Verteiler — ein kurzer Anruf klärt, ob bei Ihnen eine Nachrüstung sinnvoll ist.
In Burglesum kommt eine andere, ganz reale Ursache hinzu: Die Marschenlage südlich der Lesum auf 1 bis 2 Meter über NHN macht feuchte Keller dort zu einem eigenen Thema für den FI-Schalter — eingeordnet auf der Seite Sicherung & FI-Schalter Bremen-Burglesum.
Auch in der Neustadt kommen zwei Ursachen zusammen: Neben dem Altbremer-Haus-Bestand von etwa 1880 bis 1930 liegen Teile des Stadtteils in Marsch- und Deichlagen mit hohem Grundwasserstand — feuchte Keller und Bäder begünstigen dort zusätzlich ein Auslösen des FI.
In der Vahr ist es eher die schiere Zahl gleich gebauter Wohnungen: Die Neue Vahr entstand 1957 bis 1962 auf 218 Hektar mit rund 11.800 Wohnungen, überwiegend in Zeilenbauweise — bei so vielen technisch gleich alten Wohnungen lässt eine wachsende Gerätezahl pro Haushalt den Summenstrom im ursprünglichen Stromkreis steigen, und der FI schaltet häufiger ab.
Ist Ihre Frage nicht dabei? Alle Themen finden Sie auf der FAQ-Seite — oder rufen Sie direkt an.
Ob einmaliges Auslösen oder ein wiederholter Fehler: Schildern Sie kurz, was Sie beobachten. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich.