Elektroinstallation
Im Schnoor und im Ostertor steht oft eine schrittweise Sanierung an — enge, historisch gewachsene Bausubstanz statt freier Fläche.
Elektroinstallation im AltbauAltstadt, Bahnhofsvorstadt und Ostertor bilden zusammen den Bezirk Mitte — von der engen Gasse im Schnoor bis zum Hochhaus in der Bahnhofsvorstadt ein sehr unterschiedliches Arbeitsgebiet für Elektroarbeiten. Schildern Sie uns kurz, wo genau Sie sind und worum es geht.
Unverbindlich und ohne Kosten: Am Telefon klären wir zuerst die Lage vor Ort, bevor irgendetwas fest vereinbart wird.
Altstadt, Bahnhofsvorstadt und Ostertor liegen dicht beieinander — und doch trennen sie Jahrzehnte, teils Jahrhunderte an Bausubstanz.
Die Altstadt wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Der Schnoor ist das einzige zusammenhängend erhaltene Gebiet geblieben — ein enges Gängeviertel mit Bebauung vom 15. bis 19. Jahrhundert, heute Ateliers, Galerien und Gastronomie. Für die Gastronomiebetriebe in diesen engen, historischen Grundrissen muss sich ein neuer Herdanschluss in den alten Baukörper einfügen, statt ihn vorzugeben. Wo neue Leitungswege durch die engen, historisch gewachsenen Grundrisse kaum machbar sind, kommt für Licht- und Heizungssteuerung eher eine Funklösung im Bestand infrage als ein Bus-System mit neuer Verkabelung.
Rund um den Hauptbahnhof prägen vier- bis siebengeschossige Wohnhäuser mit Ladenlokalen im Erdgeschoss das Bild, dazu die beiden Hochhäuser Tivoli und Siemens aus den frühen 1960er-Jahren. Die Ladenlokale im Erdgeschoss brauchen heute oft mehr Steckdosen, als beim Bau der frühen 1960er-Jahre vorgesehen war.
Das Ostertor dazwischen wurde nach 1849 dicht bebaut und blieb im Krieg nur wenig zerstört — Reihenhäuser der 1850er und größere Bremer Häuser wie in der Kreftingstraße von 1860. Drei sehr unterschiedliche Baualter auf engem Raum bedeuten drei unterschiedliche Ausgangslagen für Leitungen und Verteiler: Was im Schnoor ansteht, ist selten das, was in der Bahnhofsvorstadt gebraucht wird. Gerade in den Reihenhäusern der 1850er-Jahre und den frühen Bremer Häusern der Kreftingstraße steht deshalb häufig eine schrittweise Elektroinstallation im Altbau an, weil die Leitungen noch aus der Bauzeit stammen.
Im Schnoor und im Ostertor steht oft eine schrittweise Sanierung an — enge, historisch gewachsene Bausubstanz statt freier Fläche.
Elektroinstallation im AltbauIn den Hochhäusern und Mehrgeschosswohnhäusern der Bahnhofsvorstadt aus den frühen 1960ern ist die Verteilung häufig ein Thema.
Zählerschrank & VerteilerLadenlokale im Erdgeschoss der Bahnhofsvorstadt und der Fußgängerzone brauchen Schaufenster- und Innenbeleuchtung, fest angeschlossen und geprüft.
Beleuchtung fürs LadenlokalDer Festanschluss von Herd oder Kochfeld an die Festinstallation ist reine Elektrofachkraft-Sache — auch ein Küchenmonteur darf das nur mit Elektro-Qualifikation übernehmen.
Herd- und KochfeldanschlussRund um Schlachte, Domshof-Wochenmarkt und die Einkaufspassagen ballen sich Gastronomie und Handel auf engstem Raum — viele Verbraucher an einem Stromkreis lassen einen Automaten schneller auslösen.
Sicherung & FI-Schalter fürs GewerbeMit der höchsten Gastronomie-, Handels- und Bürodichte der Stadt sind in der Mitte auch besonders viele Betriebe von der wiederkehrenden Prüfpflicht nach DGUV V3 betroffen.
Elektroprüfung fürs GewerbeWo im Ostertor oder im Schnoor eine bestehende Anlage schrittweise erweitert wird, greift für diese wesentliche Erweiterung die Pflicht zum Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443/-534 — beim unveränderten Altbestand bleibt er eine dringende Empfehlung.
Überspannungsschutz im AltbauBei einem akuten Stromausfall kommt in Bremen-Mitte noch ein weiterer Faktor dazu: Ob die Fehlersuche eher eine Frage des Alters ist wie im Schnoor oder eine Frage der Etage wie in der Bahnhofsvorstadt, lesen Sie unter Stromausfall Bremen-Mitte.
Rund um den Hauptbahnhof prägen ausgedehnte Gleisanlagen und die Hochstraße auf dem Breitenweg die Wege durch den Bezirk. Darauf richten wir uns bei der Terminplanung ein — schnellstmöglich, aber ohne eine Uhrzeit zu versprechen, die vor Ort nicht zu halten wäre.
Enge Gassen, Passagen und erhaltenswerte Fassaden sind keine freie Baustelle — Zugang und Rücksicht werden vorher geklärt, nicht improvisiert.
Anlieferung und Parken sind im Schnoor und in den Fußgängerzonen der Innenstadt eingeschränkt — das sprechen wir am Telefon an, bevor ein Termin steht. Muss dabei ein neuer Zählerschrank oder Verteiler angeliefert werden, planen wir Zufahrt und Zeitfenster gleich mit ein.
Wo Wände und Fassaden erhaltenswert sind, wird jeder Eingriff vorher besprochen und dokumentiert. Auch eine neue Elektroinstallation im Bestand wird hier Schritt für Schritt geplant und mit der vorhandenen Bausubstanz abgestimmt, statt Wände unnötig zu öffnen.
Fragen zu Zugang, Anlieferung oder denkmalgeschützter Bausubstanz klären Sie ohne Umweg über ein Callcenter — sondern mit jemandem vom Fach. Auch ob eine FI-Nachrüstung beim geplanten Eingriff sinnvoll ist, sprechen wir gleich mit an.
Ob Altstadt, Bahnhofsvorstadt oder Ostertor — schildern Sie kurz, worum es geht. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich.