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Innerer Überspannungsschutz im Verteiler

Überspannungsschutz Bremen

Ein Blitzeinschlag muss nicht im Haus einschlagen, um Elektronik zu zerstören — schon eine Überspannung auf der Leitung reicht. SPD Typ 1, 2 und 3 fangen solche Spannungsspitzen im Zählerschrank oder Verteiler ab, bevor sie Geräte erreichen. Welche Stufen zu Ihrer Anlage passen, klären wir zuerst am Telefon — kostenlos und unverbindlich.

Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung — ob im Verteiler Platz für SPD ist, besprechen wir vorab persönlich.

Blitze bei einem Gewitter über offenem Gelände — Auslöser für Überspannungen im Stromnetz
DIN VDE 0100-534Auswahl & Errichtung der SPD
Typ 1Erste Schutzstufe am Einspeisepunkt
Typ 2In der Verteilung, als zweite Schutzstufe
Typ 3Am Endgerät, für die empfindlichste Elektronik
Anlässe

Wann Überspannungsschutz konkret zum Thema wird

Nicht nur der Blitzschlag direkt nebenan macht Überspannungsschutz sinnvoll — auch alltäglichere Anlässe sprechen dafür.

Geräteschäden nach Gewitter

Elektronik oder Haustechnik ist nach einem Gewitter ausgefallen oder beschädigt — ein Anlass, den bestehenden Schutz zu prüfen und nachzurüsten.

Neubau

Für Neuanlagen ist Überspannungsschutz seit Ende 2018 in der Regel Pflicht — er gehört von Anfang an in die Planung des Verteilers.

Wesentliche Erweiterung

Wird die bestehende Anlage wesentlich erweitert oder der Verteiler erneuert, greift dieselbe aktuelle Norm wie im Neubau.

PV-Anlage

Eine Photovoltaikanlage bringt zusätzliche, empfindliche Elektronik ins Haus — auf der Gleichstromseite zu den Modulen ebenso wie auf der Wechselstromseite. Ähnliches gilt für eine Wallbox am selben Verteiler.

Empfindliche Elektronik

Smart-Home-Technik, Netzwerktechnik oder hochwertige Haushaltsgeräte reagieren auf Spannungsspitzen deutlich empfindlicher als einfache Verbraucher.

Zwei verschiedene Gewerke

SPD im Verteiler ist nicht dasselbe wie ein Blitzableiter am Dach

Beide Themen betreffen Blitz und Überspannung — aber sie sitzen an ganz unterschiedlichen Stellen und werden auch von unterschiedlichen Gewerken ausgeführt.

Innerer Überspannungsschutz — SPD im Verteiler

Die SPD Typ 1, 2 und 3 sitzen im Zählerschrank oder Verteiler und fangen Spannungsspitzen ab, bevor sie angeschlossene Geräte erreichen. Auswahl und Einbau sind unsere Aufgabe als Elektrofachkraft, geregelt nach DIN VDE 0100-534.

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Äußerer Blitzschutz — Fangeinrichtung am Gebäude

Blitzableiter, Fangstangen und Ableitungen am Dach fangen einen direkten Blitzeinschlag ins Gebäude ab. Das ist ein eigenes Gewerk, der Blitzschutzbau, und nicht Teil dieser Leistung — eine einfache Steckerleiste ersetzt keines von beiden.

Leistungsumfang

Was zum Einbau von Überspannungsschutz gehört

Auswahl der SPD

Passende Schutzgeräte für Typ 1, 2 oder 3 auswählen, abgestimmt auf Einspeisepunkt, Verteilung und Endgeräte.

Einbau oder Umbau im Verteiler

Einbau in den bestehenden Zählerschrank oder Verteiler, soweit dort Platz ist — sonst als Teil eines Umbaus.

Funktionsprüfung

Nach dem Einbau prüfen wir, ob die neuen Schutzeinrichtungen einwandfrei arbeiten.

Dokumentation

Sie erhalten eine schriftliche Dokumentation der eingebauten Schutzstufen.

Nicht enthalten ist der äußere Blitzschutz am Gebäude — dazu mehr im Abschnitt oben — sowie der Geräteersatz nach einem bereits eingetretenen Schaden. Fehlt im Zählerschrank grundsätzlich die Reserve für SPD, gehört das eher zur Erneuerung von Zählerschrank & Verteiler.

Pflicht für Neuanlagen, Empfehlung für unveränderten Bestand

Seit dem Ende der Übergangsfrist am 15.12.2018 ist Überspannungsschutz nach DIN VDE 0100-443 und DIN VDE 0100-534 für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen — auch im privaten Ein- und Mehrfamilienhaus — in der Regel Pflicht. Für unveränderten Bestand besteht kein zwingender Nachrüstzwang. Dringend empfohlen ist eine Nachrüstung dort trotzdem, gerade wenn empfindliche Elektronik im Haus dazugekommen ist.

Rückfragen klären
Ablauf

Vom Anruf bis zum dokumentierten Schutz

Fünf Schritte vom ersten Blick in den Verteiler bis zur schriftlichen Dokumentation.

1

Bestandsaufnahme am Verteiler

Wir sehen uns Zählerschrank oder Verteiler an und prüfen, ob und wo SPD überhaupt Platz finden.

2

Konzept über die Stufen

Gemeinsam legen wir fest, welche Schutzstufen — Typ 1, 2 oder 3 — für Ihre Anlage sinnvoll sind.

3

Einbau

Die SPD-Geräte werden fachgerecht im Verteiler eingebaut oder der Bestand entsprechend umgebaut.

4

Prüfung

Nach dem Einbau prüfen wir die Funktion der neuen Schutzeinrichtungen.

5

Protokoll

Sie erhalten eine Dokumentation der eingebauten Schutzstufen für Ihre Unterlagen.

Kostenlose Beratung

Ob im Verteiler Platz für SPD ist, klären wir vorab am Telefon

Manche Zählerschränke haben schlicht keine Reserve mehr für zusätzliche Schutzgeräte — dann ist erst eine Erweiterung nötig, bevor SPD überhaupt eingebaut werden können. Ob das bei Ihnen der Fall ist und welche Schutzstufen sinnvoll sind, grenzen wir kostenlos und unverbindlich am Telefon ein; den Rahmen für Ihre Situation legen wir danach gemeinsam fest, mehr dazu auf unserer Seite zu den Kosten.

Kostenlos anrufen0176 42876194
Zur Klarstellung

Eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz ersetzt kein mehrstufiges Konzept

Eine einfache Steckdosenleiste mit eingebautem Überspannungsschutz — Typ 3 im Kleinformat — schützt bestenfalls das eine Gerät, das direkt daran hängt. Sie ersetzt weder die Schutzstufe am Einspeisepunkt noch die in der Verteilung und schützt nichts, was nicht in ihr steckt. Wer die ganze Anlage absichern will, kommt am mehrstufigen Konzept im Verteiler nicht vorbei.

Wer Überspannungsschutz auswählen und einbauen darf

Elektrofachkraft

Auswahl und Errichtung der SPD im Verteiler sind nach DIN VDE 0100-534 ausschließlich Sache der Elektrofachkraft, nicht des Laien.

Fachbetrieb

Der Einbau im Zählerschrank erfolgt fachgerecht und dokumentiert, mit Blick auf den vorhandenen Zählerplatz und die Anschlussbedingungen des Netzbetreibers.

Lage in Bremen

Wo exponierte Lagen den Unterschied machen

Burglesum ist von schroff wechselnden Landschaften geprägt: südlich der Lesum liegt Marschenland, nördlich davon reicht der Stadtteil an den Rand der Geest. Blumenthal folgt am hohen Geestrücken der Weser, mit Marschflächen und landwirtschaftlich genutztem Grünland auf der anderen Seite. In Hemelingen liegen die Ortsteile Arbergen und Mahndorf auf Dünen und Geest von bis zu 20 Metern Höhe, umgeben von der Hemelinger, Arberger und Mahndorfer Marsch. Solche offenen, wenig verschatteten Lagen sind ein zusätzlicher Grund, den vorhandenen Schutz im Verteiler nicht dem Zufall zu überlassen.

Geest- und Marschlagen mit besonders offener Bebauung

Auch das Baualter macht sich bemerkbar: In den denkmalgeschützten Jugendstil-Villen Schwachhausens — etwa der Villa Dunkel von 1897 — ist der Verteiler oft noch so alt wie das Haus selbst. Bevor neue, empfindliche Technik hinzukommt, lohnt sich hier ein Blick auf den vorhandenen Überspannungsschutz.

Altbau mit historisch gewachsenem Verteilerbestand

Dasselbe gilt für eine neue Photovoltaikanlage in einem Bremer Neubaugebiet — sie bringt zusätzliche, empfindliche Elektronik ins Haus, für die sich ein Blick auf den bestehenden Überspannungsschutz lohnt. Ihr Stadtteil ist nicht dabei? Zur Übersicht aller Stadtteile.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet, bevor Sie anrufen

Ist Ihre Frage nicht dabei? Die vollständige Übersicht finden Sie auf der FAQ-Seite — oder rufen Sie direkt an.

Muss ich in meinem Altbau nachrüsten?
Für unveränderten Bestand besteht kein zwingender Nachrüstzwang – das gilt seit dem Ende der Übergangsfrist am 15.12.2018 nur für Neuanlagen und wesentliche Erweiterungen. Empfohlen ist eine Nachrüstung im Altbau trotzdem, besonders wenn empfindliche Elektronik dazugekommen ist. Ob sich das bei Ihnen lohnt, besprechen wir am Telefon.
Zahlt die Versicherung nach einem Überspannungsschaden?
Das hängt von Ihrer individuellen Versicherungspolice ab – das können wir Ihnen nicht pauschal beantworten. Fest steht: Mit fachgerecht eingebautem und dokumentiertem Überspannungsschutz sinkt das Risiko eines solchen Schadens von vornherein deutlich.
Brauche ich Überspannungsschutz für meine PV-Anlage?
Eine Photovoltaikanlage bringt zusätzliche, empfindliche Elektronik ins Haus – auf der Gleichstromseite zwischen Modulen und Wechselrichter ebenso wie auf der Wechselstromseite. Ob und welche SPD für Ihre Anlage sinnvoll sind, klären wir konkret am Telefon.
Brauche ich zusätzlich einen Blitzableiter?
SPD im Verteiler und ein Blitzableiter am Dach sind zwei verschiedene Themen mit unterschiedlichen Gewerken. Ob ein äußerer Blitzschutz für Ihr Gebäude sinnvoll oder nötig ist, hängt von einer eigenen Gefährdungsbeurteilung ab und gehört nicht zu unserer Leistung – wir kümmern uns um den inneren Schutz im Verteiler.
Reicht eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz nach einem Schaden?
Nein. Eine solche Steckerleiste schützt bestenfalls das eine Gerät, das direkt daran hängt, und ersetzt kein mehrstufiges Konzept mit SPD am Einspeisepunkt und in der Verteilung. Wer die ganze Anlage absichern will, kommt am Schutz im Verteiler nicht vorbei.
Überspannungsschutz

Neuanlage, Erweiterung oder Nachrüstung im Bestand?

Schildern Sie kurz, wie Ihr Verteiler aussieht und was Sie vorhaben. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich.

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